Dienstag, 27. Dezember 2016

Maronen-Tiramisu

 

Momentan ist ja im Garten nicht so viel zu tun bzw. zu sehen... daher widme ich mich heute einmal einem sehr leckeren Rezept...


Ich habe letzte Woche Maronen gekauft und zum ersten Mal über dem offenen Feuer "heiße Maroni"geröstet! Dieser Versuch ist gut geglückt. Es waren aber noch Maronen über und so machte ich mich auf die Suche nach einem leckeren Rezept. 

Nachdem ich Tiramisu sehr gerne mag, war das Maronen-Tiramisu gleich meine erste Wahl.

Ich habe das Rezept etwas abgewandelt, weil ich gerne vermeide, dass Zutaten übrig bleiben.

 

Hier also mein Maronen-Tiramisu-Rezept (für 4 Personen)

  • Löffelbiskuits
  • 150 g Maronen gekocht und püriert
  • 250 g Mascarpone
  • 200 g Schmand
  • 90 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Eßl. Milch
  • 1 Becher Sahne
  • 200 ml Kaffee
  • 4 Eßl. Rum 
  • Kakaopulver

Zunächst möchte ich etwas zum Kochen der Maronen sagen. Ich hatte damit überhaupt keine Erfahrung und war für die Tipps, die ich im Web fand sehr dankbar. Man sollte beachten, dass Maronen nicht lange haltbar sind und möglichst bald verarbeitet werden sollten.

Zunächst sollte man die Maronen für ca. 1/2 Stunde in warmes Wasser legen. Die Früchte die oben schwimmen, sollte man nicht verwenden. Sie sind nicht mehr gut. Sinken die Maronen zu Boden, kann man sie weiterverarbeiten. Vorher ritzt man sie noch kreuzweise ein... dann kann man sie kochen oder rösten.
Ich habe sie in einen Topf gegeben. Nur so viel Wasser zugeben, dass die Früchte bedeckt sind. 
Nach ca. 20 Min. sollte sich die Schale einigermaßen leicht entfernen lassen. Auch die dunkle Haut sollte entfernt werden, da sie bitter ist. Ich habe die Maronen anschließend noch einmal gekocht, weil sie immer noch relativ hart waren. Sie sollten sehr weich sein, damit man sie gut durch eine Kartoffelpresse drücken kann. 

Bei den gerösteten Maronen ließ sich die Schale übrigens viel leichter entfernen, als bei den gekochten. Vielleicht würde ich beim nächsten Mal diese Garmethode bevorzugen.

Jetzt aber zum eigentlichen Tiramisu-Rezept. 

Man vermischt Mascarpone, Schmand, pürierte Maronen, Zucker, Vanillezucker und Milch. Zum Schluss hebt man noch die geschlagene Sahne unter. 
Die Löffelbiskuits werden in eine Mischung aus Kaffee und Rum getaucht und mit der Maronenmasse in eine Form geschichtet. 

Das Ganze wird für mind. 2 Stunden kalt gestellt und vor dem Servieren mit Kakao bestäubt.   

Ich finde, dieses Tiramisu schmeckt wirklich sehr lecker!!! Man kann es natürlich auch mit vorgekochten Maronen zubereiten!

Viele Grüße von


P.S.: Ich habe nach dem Genuss übrigens eine Runde Walking eingelegt, damit die Auswirkungen auf mein Gewicht nicht zu gravierend ausfallen!!!!! Haha...


Kommentare:

  1. Lecker!!! Ich liebe Maroni. Auf Korsika gibt es ganze Wälder mit Esskastanien, es wird vor allem Mehl daraus hergestellt. Dort habe ich mal Maroni-Pfannkuchen gegessen.
    VG
    Elke

    AntwortenLöschen
  2. Das hört sich echt lecker an! Eigentlich bin ich kein Freund von Maronen außer zur Deko aber in Verbindung mit dem Tiramisu könnte es auch mir schmecken. Danke vor allem für den Tipp, die Maroni zuvor im Wasser schwimmen zu lassen und auf Verwendbarkeit zu überprüfen. Das brauche ich mir schon mal nicht mehr ergoogeln. :-)
    Liebe Grüße
    Karen

    AntwortenLöschen
  3. Sehr interessant! Ich wußte auch nicht, dass man Maronen prüfen kann.

    Liebe Margit, ich wünsche euch einen guten Rutsch. Bleibt mir gesund. Viele schöne Erlebnisse sollen euer Jahr 2017 erfüllen.

    Sigrun

    AntwortenLöschen
  4. Das klingt ja SUPERKÖSTLICH, liebe Margit! Ich liebe Maronen! (Leider kneift meine Kleidung teilweise schon JETZT ...)
    Ich dank dir sehr für alle lieben Zeilen, die du mir in diesem Bloggerjahr hinterlassen hast und freue mich auf ein schönes Neues!
    Hab einen guten Jahreswechsel und ein wunderschönes 2017!
    Herzlichst, Traude

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Margit,
    Tiramisu ist immer lecker, vielen Dank für das Rezept.
    Ich wünsche Dir für 2017 alles Gute.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    AntwortenLöschen
  6. Ohhhh hmmmm, das ist wirklich eine Köstlichkeit! Danke für das Rezept. Wird im kommenden Jahr ganz sicher nachgemacht.
    Dir auch alles nur erdenklich Gute im Neue Jahr
    Elisabeth

    AntwortenLöschen

Schön, dass Du mir ein paar Zeilen hinterlassen willst!